Veganer Milchreis mit würzig mariniertem Tofu

Vegan zu essen liegt nicht nur im Trend, der Verzicht auf tierische Produkte ist auch aus ethischer Perspektive sinnvoll. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schwierig es ist, eingefahrene Fleischfresser/innen für die vegane Küche zu begeistern. Oft musste ich feststellen, dass nur schon das Wort «Tofu» eine abschreckende Wirkung zeigt – doch spätestens nach diesem Gericht wird sich niemand mehr negativ zu Tofu aussprechen, versprochen!

Veganer Milchreis mit würzig mariniertem Tofu

Du brauchst für 4 Personen:
3 EL Limettensaft
3 EL Erdnussbutter oder -mus
1 EL flüssiger Honig
1 EL Miso-Paste (gibt’s im Asia-Shop)
1 EL Sojasauce
1 TL Chilliflocken
1 dl Wasser
Frischer Ingwer (gehackt), nach Belieben
Salz und Pfeffer

1 Pack Tofu (hier lohnt es sich, bessere Qualität zu kaufen, weil oft zarter)

320 g Jasminreis
1 Dose Kokosmilch (auch hier hat sich das teurere Produkt bewährt) + 5 dl Wasser
Salz oder Bouillon

2 Frühlingszwiebeln, in Ringen
Essiggemüse, nach Belieben

Veganer Milchreis mit würzig eingelegtem Tofu

So wird’s gemacht:
Mische alle Zutaten aus dem ersten Block zu einer cremigen Paste. Schneide den Tofu in 5 Millimeter breite Streifen, tunke sie in der Marinade und lege sie in ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Brate den Tofu im auf 220 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten. Von der Marinade darf und soll etwas übrig bleiben.

Koche in der Zwischenzeit den Jasminreis in der Kokosmilch-Wasser-Mischung. Füge etwas Salz oder Bouillon hinzu.

Nimm den Tofu aus dem Ofen und bestreiche ihn mit der restlichen Marinade. Richte deinen Teller mit dem veganen Milchreis, dem Tofu, den Frühlingszwiebeln und dem Essiggemüse an.

Tipp 1: Besonders sauer eingelegte Peperoni passen sehr gut!

Tipp 2: Mit etwas Salz, Pfeffer und Limettensaft kannst du allfällige Resten am nächsten Tag bei der Arbeit/in der Schule kalt aufessen.

Abendessen auf den Philippinen

Man muss nicht zwingend ins Flugzeug steigen und die Strapazen einer langen Reise über sich ergehen lassen, um einen Abend auf den Philippinen zu verbringen. Urlaub zuhause mal anders: Dieses Kokosnuss-Kichererbsen-Curry an einer Kürbis-Limetten-Sauce entführt dich für einen Abend an tropische Strände. Der Blumenkohl-Adobo als Beilage rundet das exotische Gericht ab. Viel Spass beim Nachkochen!

Die Philippinen auf dem Teller: Kokosnuss-Kichererbsen-Curry mit Blumenkohl-Adobo, vegan.

Kokosnuss-Kichererbsen-Curry
an einer Kürbis-Limetten-Sauce

Du brauchst für 4 Personen:
1 Hokkaido-Kürbis
Salz
1 Zwiebel
Frischer Ingwer, nach Belieben
Knoblauch, nach Belieben
2 Jalapeños
Öl
1.5 TL Garam Masala
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
0.5 TL Kurkuma
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kokosmilch
1 Lorbeerblatt
Frischer Koriander, nach Belieben
Limettenschnitze und -saft
240 g Basmati- oder Jasminreis

Gewürze mit Zwiebeln in Pfanne

So wird’s gemacht:
Kürbis in Schnitze schneiden, mit der Schale 10 Minuten kochen, danach von der Schale lösen und pürieren, mit Salz abschmecken, beiseitestellen.

Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Jalapeños fein hacken. Öl in beschichteter Pfanne erhitzen, Garam Masala, Kreuzkümmel und Kurkuma kurz andünsten. Zwiebelmischung hinzugeben, glasig dünsten. Kichererbsen hinzufügen, kurz mitdünsten, dann mit Kokosmilch ablöschen. Kürbispüree und Lorbeerblatt hinzugeben, mit Salz abschmecken, köcheln lassen.

Mit frischem Koriander, Limettenschnitzen und Reis servieren.

Blumenkohl-Adobo

Du brauchst für 4 Personen:
1 grosser Blumenkohl
Salz & Pfeffer
Öl
5 EL Sojasauce
1.5 dl (Reis-)Essig
3 Lorbeerblätter
2 EL Zucker
Knoblauch, nach Geschmack
Chilliflocken, nach Geschmack
1 Frühlingszwiebel

So wird’s gemacht:
Blumenkohl waschen und in ca. acht grosse Stücke schneiden, salzen und pfeffern. In einer Bratpfanne mit hohem Rand in etwas Öl auf allen Seiten anbraten. Nach 5 bis 10 Minuten mit etwas Wasser ablöschen, Sojasauce, Essig und alle weiteren Zutaten ausser der Frühlingszwiebel hinzugeben. Weitere 10 Minuten köcheln lassen, nach Belieben abschmecken und mit Frühlingszwiebelringen servieren.